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Bregenzer Festspiele

Auf der Seebühne zeigen die Bregenzer Festspiele 2018 die berühmte Oper Carmen von Georges Bizet.

Oper Carmen von Geaorges Bizet | Bild: Bregenzer Festspiele GmbH

Carmen - Komische Oper in vier Akten

Sie wird von allen begehrt und fasziniert die Wachsoldaten in ihrem Alltag: Carmen.

Eigentlich soll der Soldat Don Jose sie nach einer Auseinandersetzung verhaften, doch sie wickelt ihn um den Finger. Für seine Schwäche wird er eingesperrt, kommt aber schnell wieder frei. Die Blume, die Carmen ihm zugeworfen hat, versteht er als Zeichen ihrer Liebe und träumt von einer gemeinsamen Zukunft. Er verschanzt sich mit ihrer Schmugglerbande, überhört Micaelas mahnende Worte und sieht sich selbst dem stolzen Stierkämpfer Escamillo überlegen. Dieser hat aber längst Carmen erobert...

Bizets mitreißende Musik mit ihren spanisch anmutenden Klängen eroberte die Welt: Carmens "Habanera" und "Seguidilla" sind ebenso wie "Escamillos Couplet" in aller Ohren.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August 2018 statt.

Magische Momente am See

Eine lauwarme Sommerluft liebkost die Haut, auf der sanft gekräuselten Wasseroberfläche tänzelt das glutrot-glitzernde Spiegelbild der am Horizont versinkenden Abendsonne, es duftet nach einer mediterranen Nacht und grandioser Oper.
Willkommen bei den Bregenzer Festspielen, willkommen am Bodensee vor der einzigartigen Kulisse der Bregenzer Seebühne.
Mit einem betörenden Kunstgenuss für wahrhaft alle Sinne spielt sich das Festival jeden Sommer aufs Neue in die Herzen des Publikums.

Vorplatz Bregenzer Festspiele | (c) Foto: andereart, Bregenzer Festspiele GmbH

Inmitten einer bezaubernden Landschaft...

... im westlichsten österreichischen Bundesland Vorarlberg gelegen, präsentieren die Bregenzer Festspiele aber nicht nur unter freiem Himmel hochkarätige Kunst:

Ob unvergessliche Opern-Uraufführungen und konzertante Kostbarkeiten im Festspielhaus, Unerhörtes im Rahmen von Kunst aus der Zeit auf der Werkstattbühne oder berührende Kleinode der Opernliteratur im Vorarlberger Landestheater.

Das Sommerfestival lockt in den Monaten Juli und August mit mehr als achtzig Aufführungen rund 200.000 Besucher in das Dreiländereck zwischen Alpen und Bodensee. Aus künstlerischem Anspruch und der Leidenschaft für das Außergewöhnliche entstehen magische Momente am See.

Gründung, Geschichte und Entwicklung

1946

Auf zwei Kieskähnen - einer für die Bühnenaufbauten von Mozarts Jugendwerk Bastien et Bastienne, der andere für das Orchester - fand ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges die erste Bregenzer Festwoche statt. In einer Stadt, die damals nicht einmal über ein Theater verfügte, schien die Idee, Festspiele abzuhalten, aberwitzig, doch die Notlösung, den schönsten Teil der Stadt - den Bodensee - als Bühne zu wählen, erwies sich als durchschlagender Erfolg.

Besucher aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und aus Frankreich liessen das Festival schon im ersten Bestandsjahr zu einem internationalen Ereignis werden. Von Beginn an bildeten die Wiener Symphoniker das Festspielorchester und haben bis heute grossen Anteil an der Entwicklung und dem Erfolg des Festivals.

2006

Der Sommer 2006 stand vor allem im Zeichen des neu sanierten Festspielhauses – des „schönsten Geburtstagsgeschenks zum 60-jährigen Festspieljubiläum“, wie es Festspielpräsident Günter Rhomberg nannte: „Endlich war es in diesem Sommer möglich, dem Publikum unser Programm in einer Infrastruktur darzubieten, die der Qualität der Festspielaufführungen gerecht wird.“

Das Spiel auf dem See Der Troubadour, konnte sich unter die erfolgreichsten Opern auf der Seebühne der vergangenen zehn Jahre einreihen: 301.573 Besucher sahen in zwei Jahren die spektakuläre Inszenierung von Robert Carsen und Paul Steinberg.

Einhellige Begeisterung bei Kritik und Publikum gab es für die Oper im Festspielhaus Der Untergang des Hauses Usher von Claude Debussy: In der ersten Opernproduktion im Rahmen der Bregenzer Festspiele auf der Bühne des neu renovierten Festspielhauses gelang es auf einzigartige Weise, Debussys Ballette Prélude à l’après-midi d’un faune und Jeux sowie den neu vollendeten Operneinakter Der Untergang des Hauses Usher zu vereinen.

Die zeitgenössische Programmreihe Kunst aus der Zeit und die Orchesterkonzerte erzielten Besucherrekorde.